Neue ZIM-Richtlinie - 555 Millionen für das "Herz der deutschen Wirtschaft"

Mit jährlich über 3.000 neuen Innovationsprojekten ist das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) das größte und erfolgreichste Förderprogramm der Bundesregierung für innovative Mittelständler. Das ZIM-Programm strebt die nachhaltige Unterstützung der Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen sowie die Intensivierung des Wissenstransfers an. Auf diese Weise soll ein Beitrag zur Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen geleistet werden. Um für den deutschen Mittelstand zukünftig einen noch größeren Anreiz für innovative Ideen zu schaffen, wurde das ZIM mit der neuen Richtlinie 2020 an vielen Stellen verbessert.

So wurde das bewährte Programm mit der neuen Richtlinie weiter optimiert. Allein für das Jahr 2020 stehen 555 Millionen Euro Haushaltsmittel zur Verfügung, um die innovativen Produkte und Dienstleistungen von morgen zu erschaffen. Von der Optimierung profitieren zukünftig besonders junge und kleine Unternehmen, die ab sofort geringere Hürden beim Zugang zu innovativen Forschungs- und Entwicklungsprojekten vorfinden. Darüber hinaus werden bei internationalen Projekten die Förderquoten um bis zu 10 % angehoben.

Durch die Erhöhung der Fördersumme von bisher 380.000 € auf bis zu 550.000 € bei Einzelprojekten bzw. 450.000 € bei Kooperationsprojekten, profitiert der Mittelstand zusätzlich - besonders auch in strukturschwachen Regionen. Die Förderquoten sinken wie bisher mit der Größe des Unternehmens. So betragen diese bei Unternehmen mit bis zu 500 Mitarbeitern noch rund ein Viertel. Neu ist jedoch die Öffnung für mittelständische Unternehmen, welche weniger als 1.000 Mitarbeiter*innen beschäftigen. Sofern eine Kooperation mit mindestens einem KMU besteht, erhalten diese in nationalen Projekten eine Förderung von 30 % der Projektkosten. In internationalen Projekten sogar 40 %.

Die wichtigsten Neuerungen im Überblick:

  • Einzelprojekte werden mit 550.000 € statt bisher 380.000 € gefördert.
  • Bei Kooperationsprojekten beträgt die zukünftige Förderung für Unternehmen 450.000 € statt bisher 380.000 €. Für kooperierende Forschungseinrichtungen wurde der Satz auf 220.000 € angehoben.
  • Die Fördersätze für kleine Unternehmen aus strukturschwachen Regionen wurden angehoben.
  • Unternehmen mit bis zu 1.000 Mitarbeiter*innen erhalten zukünftig einen Zugang zum Programm, wenn diese mit mindestens einem KMU kooperieren.
  • Verbesserung der Leistungen für die Markteinführung Ihres Produktes (z. B. Innovationsberatung, Messeauftritte sowie Beratung zum Design und Vermarktung).

Die neue Richtlinie ersetzt die bisherige, die zum 31. Dezember 2019 ausgelaufen ist. Zusätzlich wird die Projektträgerschaft neu ausgeschrieben, wobei im ersten Quartal 2020 mit einer Entscheidung zu rechnen ist.

Als Anlaufstelle für Sie als mittelständisches Unternehmen informiert die IWS GmbH Sie über Ihre zukünftigen Fördermöglichkeiten, unterstützt Sie aktiv bei der Realisierung Ihrer nächsten Produktentwicklung und übernimmt das Antragsmanagement der Kooperationsprojekte. Zusätzlich stehen wir Ihnen zukünftig als Dienstleister für die Innovationsberatung zur Markteinführung ihrer Produkte zur Seite.

Kontaktieren Sie hierzu gerne unsere Innovationsberater per Telefon oder Email.

Mehr Informationen finden Sie unter www.iws-nord.de